Einfach ein Slogan
Slogans und Werbesprache allgemein sind nicht einfach zu texten, sollten aber sich leicht anhören. Dann sind sie wirkungsstark. Das wird vermutlich jeder Texter und Schriftsteller sagen (schreiben
). Mit den Slogans ist das noch anspruchsvoller, weil sie müssen auch kurz sein und gleich sich in unserer Erinnerung einprägen. Dann sind die Werbemacher und ihre Kunden auch zufrieden. Letztendlich investiert man in Werbesprache nicht weniger als in andere Kommunikationsmedien. Man erstellt ein Design, bedruckt damit mehrere Werbeposter und -bilder in der Presse, auf den online Bannern und offline Roll up Displays. Das alles natürlich nach sorgfältigen Marktforschungsstudien. Da erwartet man auch viel davon. Nun, von Werbesprache wird auch viel gesprochen, so wie zuletzt
... ja über den Schlecker-Slogan „For You. Vor Ort“. Es war zu erwarten, dass ein deutsch-englisches Unternehmensmotto Kritik ernten kann, aber es geht vielmehr um die Stellungnahme des Konzerns dazu. Die ist ganz offen, der Slogan ist genau dort angesiedelt wo das Bildungsniveau der Konzern-Kundschaft. Die ist „im niederen Bildungsniveau“ angesiedelt. Das sorgt jetzt fürs Aufsehen, aber es ist nicht leicht durchzublicken, wer sich eigentlich ärgert. Die Sprachpuristen, die Kunden, die sich nicht für blöd halten oder wer sonst?
). Mit den Slogans ist das noch anspruchsvoller, weil sie müssen auch kurz sein und gleich sich in unserer Erinnerung einprägen. Dann sind die Werbemacher und ihre Kunden auch zufrieden. Letztendlich investiert man in Werbesprache nicht weniger als in andere Kommunikationsmedien. Man erstellt ein Design, bedruckt damit mehrere Werbeposter und -bilder in der Presse, auf den online Bannern und offline Roll up Displays. Das alles natürlich nach sorgfältigen Marktforschungsstudien. Da erwartet man auch viel davon. Nun, von Werbesprache wird auch viel gesprochen, so wie zuletzt
... ja über den Schlecker-Slogan „For You. Vor Ort“. Es war zu erwarten, dass ein deutsch-englisches Unternehmensmotto Kritik ernten kann, aber es geht vielmehr um die Stellungnahme des Konzerns dazu. Die ist ganz offen, der Slogan ist genau dort angesiedelt wo das Bildungsniveau der Konzern-Kundschaft. Die ist „im niederen Bildungsniveau“ angesiedelt. Das sorgt jetzt fürs Aufsehen, aber es ist nicht leicht durchzublicken, wer sich eigentlich ärgert. Die Sprachpuristen, die Kunden, die sich nicht für blöd halten oder wer sonst?

